News

Ja zu mehr Digitalisierung, Nein zu längeren Bildschirmzeiten

Publiziert
SYZYGY GROUP, 11. April 2022

Repräsentative Umfrage: SYZYGY GROUP Digital Insight Report 2022 „Der digitale Alltag in Deutschland”

Unternehmen sollen sich mit ihren digitalen Angeboten und Services stärker um das Wohlbefinden der Verbraucherinnen und Verbraucher kümmern

Die meisten Menschen betrachten die zunehmende Digitalisierung insgesamt positiv. Sie empfinden durch die digitalen Angebote eine Verbesserung und Erleichterung ihres Alltags und fühlen sich dadurch wohler. Allerdings lehnen die meisten Nutzerinnen und Nutzer lange Bildschirmzeiten ab und fordern zunehmend zweckmäßige und bequeme Convenience-Technologie ­ein.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der SYZYGY GROUP, an der 1.500 Menschen in Deutschland teilgenommen haben. Die Digitalagentur-Gruppe hat die Befragung in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie die Nutzerinnen und Nutzer die Digitalisierung beurteilen und welche qualitativen Defizite sie bei der fortschreitenden Digitalisierung ihres Alltags verspüren.

Besseres Leben durch Digitalisierung

Aussagen über den Wirkungszusammenhang zwischen digitaler Technik und dem Wohlbefinden sind vor allem deshalb wichtig, weil sich während der seit zwei Jahren anhaltenden Corona-Pandemie die Digitalisierung erheblich beschleunigt hat (siehe auch Umfrage von 2021: „Die große digitale Beschleunigung“). Grundsätzlich zeigt die aktuelle Erhebung, dass es einen weit verbreiteten „digitalen Optimismus“ gibt. So sind 59 Prozent der Befragten der Auffassung, dass ein stärker digitalisiertes Leben ein besseres Leben ist. Menschen, die besonders häufig digitale Angebote und Dienstleistungen nutzen, fühlen sich demnach signifikant wohler. Das bestätigt sich auch durch die weiterhin steigende Nutzung von digitalen Produkten, Dienstleistungen und Services.

Digital darf nicht nerven oder langweilen

Bequemlichkeit (Convenience), und hier vor allem Zeitersparnis und Aufwandreduzierung, ist daher für immer mehr Konsumenten ein zentrales Motiv, um digitale Angebote zu nutzen. Kritisiert werden in diesem Zusammenhang die Unternehmen. Zwar zeigten sich 63 Prozent der Befragten mit ihrer jeweils jüngsten Online-Interaktion mit Marken, Händlern und Dienstleistern zufrieden. Allerdings sind zugleich mehr zwei Drittel der Verbraucherinnen und Verbraucher der Auffassung, dass Marken und Unternehmen nicht ihr Wohlbefinden im Blick haben, wenn es um digitale Angebote und Dienstleistungen geht.

Unternehmen, aber auch öffentliche Institutionen sollten diese Erkenntnisse bei der Umsetzung ihrer Digitalstrategien berücksichtigen. CEO Franziska von Lewinski sagt dazu: „Digitale Inhalte dürfen auf keinen Fall nerven oder langweilen, sie müssen helfen und einen Mehrwert bieten. Dann lösen digitale Anwendungen positive Gefühle aus. Die Qualität der digitalen Erlebnisse macht den Unterschied, sie sollte oberste Priorität haben.”

Unternehmen und Behörden sollten die digitalen Interaktionen so schnell und einfach wie möglich gestalten und dabei die Zeit der Menschen nicht unnötig beanspruchen. Digital ist kein Selbstzweck. Digital muss für die Nutzer eine Convenience-Technologie sein und für ein gesteigertes Wohlbefinden sorgen.

Franziska von Lewinski
CEO SYZYGY GROUP
Dr. Paul Marsden

In einer Welt nach der Pandemie können Marken gewinnen und profitable, langfristige Kundenbeziehungen aufbauen, indem sie hilfreiche Technologien einsetzen, die die Zeit, die Absichten und das Wohlbefinden der Menschen respektieren.

Dr. Paul Marsden
Verhaltenspsychologe SYZYGY GROUP

Top 4 Bedürfnisse der Konsumenten und Konsumentinnen bei Digitalanwendungen
  1. Zeitersparnis. Der wichtigste (und am häufigsten genannte) positive Unterschied, den die digitale Technik bewirken kann, besteht darin, dass sie die Zeit der Verbraucher und Verbraucherinnen spart. (67%).
  2. Aufwandsreduzierung. Der am zweithäufigsten genannte positive Unterschied, den die Digitalisierung bewirken kann, ist die Erleichterung der Arbeit (47%).
  3. Mehr Wahlmöglichkeiten. Der am dritthäufigsten genannte positive Unterschied, den die Digitalisierung bewirken kann, besteht darin, dass sie uns mehr Auswahl bietet (35%).
  4. Jederzeit und überall. Der am dritthäufigsten genannte positive Unterschied, den die Digitalisierung bewirken kann, ist die Möglichkeit, Dinge überall und jederzeit zu erledigen (26%).

 

Die vollständige Umfrage steht hier zum Download zur Verfügung:

Neugierig?
Lassen Sie uns sprechen!
Inessa Brauer
PR & Marketing Inessa Brauer
PR & Marketing
On this page